Ausserdem

...die Daten für den fünften Qualitreff stehen...!

vom 8. bis 11. Juni 2017

Juhuuuu...es ist da!!!!

Wir über uns

Vor mittlerweile 28 Jahren unternahmen wir eine Reise, die an Nachhaltigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Sonja wählte das Ziel, ich, Rolf, das Transportmittel, und die Idee Griechenland mit dem Fahrrad zu bereisen war geboren. Im April 1989 ging es los.


Rundherum und kreuz und quer -, dieses Stück Erde, das nach Pelops, einem Enkel des Göttervaters Zeus benannt ist, hat es uns von Beginn weg angetan.

Der Jugendtraum, ein Haus mit den eigenen Händen zu bauen, kam in mir hoch. Hier war das noch möglich und so kam es, dass wir nach drei Monaten mit einem Stück Land "in der Tasche", einem Hausplan, vielen Ideen, voller Enthusiasmus und pleite wieder in die Schweiz zurückkehrten. 

Nach drei Jahren Geldverdienen ging es in die erste Bauphase. Ein paar Brocken Griechisch hatten wir inzwischen an der Volkshochschule gelernt. Es reichte aus, um mit den neuen Nachbarn auf einer sehr einfachen Ebene zu kommunizieren; um jedoch mit allem was den Hausbau betraf klarzukommen, davon waren wir noch weit entfernt.

Unser französischer Freund Bernard kannte sich da schon besser aus und beherrschte auch die Sprache sehr gut. Das Abenteuer konnte also beginnen. Zu dritt auf dem Bau ... ein Natursteinhaus von Grund auf fertigstellen ... eine grosse Herausforderung für uns.

In verschieden langen Etappen, denn zwischendurch mussten wir immer wieder Geld verdienen, machten wir Lebenserfahrungen, die viel mehr umfassten, als "nur" ein Haus zu bauen.

Unserem Ziel kamen wir immer näher und nach sechs Jahren war es dann soweit. Ein Zimmer im Haus war komplett fertig und wurde zu unserem Wohnraum auf der Baustelle, während der Rest des Hauses über drei weitere Jahre hinaus seiner Vollendung immer näher kam.

Das Grundstück befindet sich am Ende eines kleinen Dorfes, mitten in einem Olivenhain.
Nach der ersten richtigen Ernte von unseren 30 Olivenbäumen hatten wir 100 Liter Olivenöl und 200 Kilo Essoliven. Was machen zwei Schweizer, die Butter und Sonnenblumenöl gewohnt sind, mit so einer Ausbeute? Wir verschenkten alles an Freunde, Verwandte und Bekannte in der Schweiz.

Als diese ein Jahr später wieder nach den feinen Produkten fragten, entstand unsere Geschäftsidee: "Ja, wir haben wieder Olivenöl und Oliven, aber ab jetzt kostet es etwas" - und die ersten 200 Liter Olivenöl waren verkauft. Das ist nun 21 Jahre her und mittlerweile beliefern wir über 1000 Privathaushalte in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein.

Wir arbeiten heute mit einer traditionellen Ölmühle in der Mani (Peloponnes) zusammen und vertreiben aus dieser das biologisch produzierte Native Olivenöl Extra. Transparenz und die Beziehung zum Produkt sind wesentliche Bausteine unserer Philosophie und gerade im Lebensmittelbereich je länger je wichtiger.
So geben wir das Grundnahrungsmittel Olivenöl immer mit Kultur, Beziehung und Aufklärung weiter ... und sind sogar ein wenig stolz darauf.

Darüber hinaus hat sich im Laufe der Zeit ein weiterer Zweig entwickelt, den wir in unser Unternehmen einfliessen lassen. Ganzheitlichkeit nicht nur im Lebensmittelbereich, sondern auch beim allgemeinen Wohlbefinden. So picken wir aus beiden Kulturen die Rosinen und teilen das Jahr auf beide Länder auf, ganz nach Platons Spruch:

Leben allein ist nicht wesentlich, sondern gut leben.